MCU Unterwegs

Das Jahr hat schon lange begonnen, aber nach dem Lockdown ab Ende März geht es im reduzierten Maß seit Ende Juni wieder mit Vereinsaktivitäten weiter. Ist schon ein verrücktes Jahr, so fiel zum ersten Mal der Kelter-Rock aus, aber Moped fahren mit Vorsichtsmaßnahmen geht eben doch.

Garmin Basecamp-Schulung am 09.02.2020

Um der moderneren Zeit gerecht zu werden boten wir einen Workshop an, in welchem die Routenplanung mit Basecamp gelernt werden konnte sowie die kleinen Tricks im Umgang mit dem Navi.
Das Basiswissen ist gesetzt, nun heißt es üben, üben, üben.

Frostausfahrt am 15.03.2020

Am Sonntag den 15.03.2020 ging es zur ersten Ausfahrt des Jahres: Zur Frostausfahrt.
Der Jahreszeit entsprechend ging es etwas später als sonst erst um 10:30 Uhr los. 200 km standen an mit Pause nach jeweils 50 km.  Wir wurden mit traumhaftem Wetter belohnt: Mittags 18°C und die ganze Zeit strahlend blauer Himmel.

Zur Fahrt traten 15 Mopeds mit insgesamt 18 Teilnehmern an. Es ging über Pfahlhof und Abstatt ins traumhafte Ohrntal, weiter über das Kochertal rüber ins Jagsttal.  Zurück ging es über Möckmühl rüber nach Gundelsheim, Neckar  überquert und zurück nach Urix über Bad Rappenau, Massenbach, Eibensbach und Sersheim.

Kaffeefahrt am 28.06.2020

Harte Zeiten für Vereine, die Coronakrise. Monatelang steht das Vereinsleben still, aber ganz vorsichtig werden die Zügel gelockert und es darf endlich wieder losgehen. Moped fahren ist angesagt unmd zwar mit Kaffee und Kuchen.

Die Strecke mit knapp 200 km war für jeden locker zu bewältigen. Es ging über Hohenhaslach, Haberschlacht, Gemmingen nach Gundelsheim an den Neckar. Da galt es gesperrte Starßen zu umgehen. Es ging weiter in der Nähe derJagst und der Kocher über Bretzfeeld nacvh Wüstenrot. Heimwärts über Beilstein, Winzerhausen und Besigheim. Mit dem Wetter hatten wir richtig Glück, im letzten Drittel muss es etwa 1 Stunde vor uns richtig geschüttet haben.

Angekommen in Unterriexingen gab es Kaffee und Kuchen bei einem netten Ausklang.

MCU-Hauptausfahrt „Slawische Rundreise“ vom 18.Juli – 26.Juli 2020

DEUTSCHLAND-TSCHECHIEN-SLOWAKEI-POLEN-SLOWAKEI-TSCHECHIEN-DEUTSCHLAND

Nach langer Durststrecke durch den Corona-Lockdown, konnte der MCU endlich wieder seine Vereinsaktivitäten starten und so freuten sich 7 Motorradfahrer/innen und ihre Sozias endlich wieder neue Gegenden zu erkunden und ihr Hobby auszuüben.

 Unsere Tour führte und dieses Jahr in die oben genannten Länder, die sogenannte „Slawische Rundreise“:

Am Samstag, den 18.Juli, ging es los, nach längerer Autobahnfahrt in Deutschland  erreichten wir Südböhmen (Tschechien), wo wir unser erstes Hotel in der königlichen Stadt  České Budějovice (Budweis)“ bezogen und eine kleine Altstadtbesichtigung  rund um den schwarzen Turm machten. Nun ging es natürlich nur noch auf kleinen kurvenreichen Straßen weiter in die Slowakei  bis in den Ort „Nove Mesto nad Vahom“ im mittleren Waagtal zwischen den kleinen und weißen Karpaten. Am dritten Tag kamen wir dem Gebirge Tatra immer näher und so erreichten wir“ Bystra(Brezno)“  am Südhang der niederen Tatra. Unsere nächste Tagesetappe führte uns nach „ Lipany“ im oberen Tal des Flusses Torysa. Auf dieser Strecke besichtigten wir eine der größten Eishöhlen Europas, die „Eishöhlen von Dobsina“, im Gebirgszug Slowakisches Paradies.  Zudem machten wir Halt an einer der größten Burganlagen Mitteleuropas in der Nähe der Stadt Zehra, die „Zipser Burg“. Am Mittwoch führte unsere Fahrt in die Hohe Tatra, wobei wir die Grenze nach Polen überquerten und auch diese wunderschöne Gegend erleben durften, wo wir unteranderem den bekannten Wintersportort “Zakopane“ in Kleinpolen im Talbecken zwischen West-und Hohe Tatra mit seiner Skisprunganlage, besichtigten. Wieder zurück in der Slowakei bezogen wir eine Apartmentanlage in „Liptovsky Mikulas“ zwischen der Westtatra und niederen Tatra.

Nun führte unsere Tour schon wieder zurück nach Tschechien in die schöne Stadt „Uherske Hradiste“ im Südosten Tschechiens in die sogenannte „Mährische Slowakei“, wo wir in dem etwas außergewöhnlichen Hotel „Maxi“ mit wunderschönen Zimmern und Antiquitäten übernachten durften.

Nun waren wir schon auf der letzten Etappe innerhalb der Osteuropäischen Länder und unser Weg führte uns nach Nordböhmen(Tschechien) in die Stadt Chomutov(Komotau) in der Nähe der deutschen Grenze im Erzgebirge. Am Samstag führten uns unsere Tourguides quer durch das Erzgebirge in der Nähe von Klingenthal bis nach Bayern, wo wir unser letztes Hotel bezogen.

Im schönen Naturpark Steigerwald bezogen wir das Landhaus in „Oberaurach“, wo wir unsere Reise Revue passieren lassen wollten, bevor wir uns am Sonntag mit einer schönen kurvenreichen  Tour wieder  auf den Weg nach URI machten.

Fazit unserer Reise : 2942 Kilometer mit dem A…… auf der Sitzbank, keine technischen Probleme (außer dass der „Präsi“ 4 Liter Diesel getankt hat) gutes Wetter, hervorragende Kameradschaft ,wunderschöne  Landschaft und sehenswerte Kultur !!!

Ein ganz besonderes Lob gilt unseren MCU-Girlies:

 Ina (erstes Mal als Fahrerin bei so einer extremen Tour) und den Sozias Tina, Bettina, Ruth, Regina und Ivonne , dass sie die Strapazen mit uns Männern auf sich nahmen.

Zudem danken wir (Uwa, Harry, Manfred, Wolfgang)  unseren Tourguides (Klaus und Peter) für eine top organisierte  Tour durch den Osten Europas.

P.G.

 

Sommerausfahrt am 08.08.2020 („4 Schanzen Tour“)

Die Sommerausfahrt wurde auch dieses Jahr kombiniert mit dem (diesmal etwas kleineren) Sommerfest. Die Ausfahrt fand deshalb Samstags statt und hatte den klangvollen Namen „4-Schanzen-Tour“. Es namen 11 Personen auf 10 Mopeds teil, gefahren wurde in 2 Gruppen. Die Tourguides waren Wolfgang und Markus, wobei Markus nicht nur exzelenter Kenner der Schwäbischen Alb sondern auch Obmann der Wettkampfrichter der Skispringer ist. Er konnte zu jeder Schanze interessantes berichten.

Aber zur Tour:
Anfahrt über Welzheim und Schwäbisch Gmünd nach Degenfeld zur ersten Schanze. Das war die größte auf unser Tour mit dem K-Punkt bei 75m. Nach einer kurzen Pause ging es wenige km weiter nach Königsbronn. War nicht so einfach zu finden in der Wohnsiedlung. Weiter ging es über Geislingen und Drackenstein nach Wiesensteig zu einer Jugendschanze. Dort haben weltbekannte Skispringer das springen gelernt, beeindruckendes Fotoalbum. Ach ja, der Pächter des (geschlossenen) Skiheims hat extra für uns Kaffee und Kuchen bereit gestellt.
Nach der etwas längeren Pause ging es über Bad Urach und Reutlingen zur Schanze nach Pflullingen. Angesichts der extrem hohen Temperaturen (30°C auf der Alb, 36°C im Tal) wählten wir die schnellere Strecke über die Autobahn zur Heimfahrt. Waren in Summe dann doch 330 km, ganz schön viel für die Temperaturen.

Hoffentlich kommen noch ein paar!

weitere Ausfahrten folgen hoffentlich